Konzerte in der Saison 2018/2019

  • Jascha Nemtsov &  Klenke Quartett: Jüdische Komponisten des 20. Jahrhunderts

    | Jascha Nemtsov & Klenke Quartett

    Jüdische Komponisten des 20. Jahrhunderts: Alexander Weprik, Arthur Lourié, Leo Ornstein

    Die Neue Jüdische Schule ist vergleichbar mit anderen nationalen Strömungen, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts die musikalische Landschaft Europas prägten. Ihren Ursprung in Sankt Petersburg nehmend, reichte ihr Einfluss über Moskau und später Wien bis hinein nach Westeuropa. Durch die stalinistische und national-sozialistische Politik wurde ihre Entwicklung aber bereits nach drei Jahrzehnten gewaltsam abgebrochen. Es ist das Verdienst Jascha Nemtsovs, das erstaunliche Œuvre dieser Komponisten-Schule dem Vergessen entrissen zu haben.

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  • Peter Gülke & Klenke Quartett: Gesprächskonzert

    | Peter Gülke & Klenke Quartett: Gesprächskonzert

    Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Pjotr Iljitsch Tschaikowski

    Der überwältigende Zuspruch, den das Gesprächskonzert mit Peter Gülke und dem Klenke Quartett im Januar 2018 gefunden hat – Saalgröße und Bestuhlung vermochten seinerzeit nicht, allen Interessierten Platz zu bieten – machte eine Wiederholung des Formats und seiner Besetzung erfreulicherweise unumgänglich.

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  • Harald Schoneweg & Klenke Quartett

    | Harald Schoneweg & Klenke Quartett

    Werke von Dmitri Schostakowitsch, Günter Kochan und Wolfgang Amadeus Mozart

    Heitere Umstände bilden selten den Nährboden für große Kunst. Nicht wenige der Werke, die überdauern, wurden bedrückenden Umständen und Widrigkeiten abgetrotzt. Finanzielle Schwierigkeiten waren es, die Mozart in den letzten Lebensjahren Kompositionsaufträge wohlhabender Wiener Bürger annehmen ließen. Mit bedrückenden Umständen ganz anderer Art hatte Schostakowitsch zu kämpfen. 1948 geriet er zum wiederholten Male in die Schusslinie der Sowjetideologie. Ähnliche Erfahrungen prägten Günter Kochans Komponistenleben. Im Zuge der Formalismus-Realismus-Diskussion der frühen DDR-Jahre erfuhr er erheblichen Druck, sich vom „westlich-dekadenten Kunstbetrieb“ abzugrenzen.

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  • Schumann Quartett

    | Schumann Quartett

    Streichquartettabend »Chiaroscuro«

    Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. „Ein Werk entwickelt sich nur live“, sagen sie, „spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen.“ Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen.

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  • Klenke Quartett – ZUM JUBILÄUM 100 JAHRE BAUHAUS

    | Klenke Quartett – ZUM JUBILÄUM 100 JAHRE BAUHAUS

    Werke von Germaine Tailleferre, Anton Webern, Erwin Schulhoff und Ludwig van Beethoven

    Das Weimarer Klenke Quartett widmet sich zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum mit einem besonderen Programm jener Kunstströmung, die so revolutionär wie nachhaltig das Bild der Moderne geprägt hat. Zwar finden sich unter den führenden Köpfen des Bauhauses nicht eben viele ernsthaft Musikinteressierte – Paul Klee und Lyonel Feininger sind als die wenigen Ausnahmen zu nennen – dennoch fallen die vielfältigen Bezüge zwischen Bauhaus-Ästhetik und der formalen Musiksprache des frühen 20. Jahrhunderts ins Auge.

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